Newsletter 2025
Das Jahr 2025 Jahr neigt sich langsam dem Ende zu. Grund genug, einen Blick zurück zu werfen und dieses Jahr aus Sicht unseres Vereins zusammenzufassen.
In diesem Newsletter schicken wir euch einerseits eine Übersicht der Finanzlage. Außerdem haben wir ein kurzes Interview mit Aury Yarlequé, der neuen Direktorin CANATs geführt, welches wir ebenfalls in diesen Newsletter aufnehmen. Seitdem Gaby vor wenigen Monaten die Direktion offiziell an Aury übergeben hat, ist einiges passiert - seid also gespannt auf das Interview.
Finanzübersicht 2025 (Stand 10.11.2025)
Anzahl aktiver Mitglieder: 16
Einnahmen durch einmalige Spenden: 240 €
Einnahmen aus Mitgliedsbeiträgen: 4615 €
Gesamteinnahmen: 4855 €
Ausgaben (Verwaltung, etc.): 154,16 €
An CANAT überwiesene Spenden 2025: 7060,22 €
Wir, der Vorstand der Amig@s de CANAT, bedanken uns von Herzen für eure tatkräftige Unterstützung, die jeden Tag aufs Neue Perspektiven schafft und Türen öffnet.
Valentina, Anna und Matthias
Interview mit Aury Yarlequé, Direktorin von CANAT
Wie hast du den Wechsel in der Direktion erlebt?
Ich erlebe ihn mit großem Einsatz, als eine wichtige Herausforderung und mit viel Verantwortung, die mir übertragen wurde. Ich muss nun mit einem erweiterten organisationspolitischen Blick agieren. Es beginnt eine neue Etappe für die Institution, mit dem Ziel, neue Führungskräfte zu entwickeln, die für die Nachhaltigkeit von CANAT in den Leben vieler Familien in den unterstützten Gemeinden sorgen.
Welche Auswirkungen hatte der Wechsel auf das Team und die Arbeit von CANAT?
Dass ich als Teil des Teams die Leitung übernehme, war meiner Meinung nach eine sehr wichtige Entscheidung, um das Team stark und motiviert zu halten. Es war ein Prozess, der vor einem Jahr begann, sodass der Übergang schrittweise erfolgte und laufende Prozesse nicht unterbrochen wurden.
Welche Pläne hast du für CANAT im nächsten Jahr?
Meine Pläne sind die, die wir gemeinsam als Team träumen. Wir werden dort sein, wo CANAT gebraucht wird. Deshalb werden wir im städtischen Bereich von Mónica Zapata nach Santa Teresita umziehen. Im ländlichen Raum werden wir verstärkt mit den Schulen in den von uns begleiteten Gemeinden arbeiten.
Ich möchte mich in meiner neuen Rolle festigen und meine Zeit gut organisieren, um gemeinsam mit der Leitung Projekte zu entwickeln. Außerdem möchte ich die Entscheidungsfindung im Exekutivausschuss stärken – das war schon immer der Weg, wie die Institution geleitet wurde, und das soll auch so bleiben.
Ich plane, den Dialog mit Kindern, Familien sowie mit öffentlichen und privaten Institutionen zu stärken. Mein wichtigster Plan ist, dem Team sehr nahe zu bleiben, sicherzustellen, dass es motiviert ist und sich anerkannt fühlt. Das ist eine Herausforderung, aber ein zentraler Punkt in meinen Plänen.
Welche Veränderungen möchtest du anstoßen?
Wir haben viele Veränderungsprozesse, die im kommenden Jahr weitergehen: allen voran der Umzug von CANAT von Mónica Zapata nach Santa Teresita. Dies ist eine Gemeinde, die vor 14 Jahren gegründet wurde und noch immer kein Wasser und keine grundlegende Versorgung hat, da sie von der Stadtverwaltung immer noch nicht formal anerkannt wurde.
Ein weiterer Prozess, den ich weiter vorantreiben möchte, ist die politische Positionierung von CANAT, die sich in den letzten Jahren entwickelt hat, ebenso wie die Fürsorge für das Team, wofür es einen speziellen Tag gibt.
Worauf bist du in diesem Jahr besonders stolz?
Ich bin zufrieden mit dem Prozess, den wir gerade durchlaufen. Der Wechsel in der Leitung hat die Arbeit des Teams nicht beeinträchtigt. Ich war sehr glücklich über den herzlichen Empfang als Direktorin – sowohl seitens CANAT als auch der Jesuiten. Ich danke ihnen sehr für das Vertrauen, das sie mir entgegengebracht haben!
